Zwei Jahre nach dem erfolgreichen „medical + dental Camp“ im Kaffepflanzer-Dorf Las Lagunas mit Ärzten verschiedener Fachrichtungen hatte sich der Familienvater Dr. Ralf Pineda mit seiner mobilen Zahnarztpraxis erneut an einem Hilfsprojekt in der Dominikanischen Republik beteiligt. Zusammen mit drei weiteren Zahnärzten wurden innerhalb einer Woche über 200 Campesinos im Kakaopflanzer-Dorf Jagua Clara an der Nordküste zahnärztlich versorgt.

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Die Altgold- und Geldspenden der Schleißheimer Bevölkerung hatten dem Verein „Hilfe für Indien“ den Erwerb einer Zahnarztpraxis im Kofferformat  (dentamobil) ermöglicht. Die Idee „dentamobil“ steht für die flexible zahnärztliche Versorgung armer Menschen weltweit.

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Die deutschen Ärzte haben nach Pinedas Worten in der Dorfschule über das richtige Zähneputzen aufgeklärt und die Lehrer in die Aktion eingebunden. „Einmal wöchentlich putzen die Schüler unter Aufsicht der Lehrer in der Schule die Zähne“, freut sich der 45-Jährige über erste zaghafte Erfolge. Dafür hätten Firmen Zahnbürsten und eine besonders zahnhärtende Zahncreme gespendet. Ferner seien die gesunden Zähne der Kinder versiegelt worden, so wie es bei uns in Deutschland üblich ist.
Unterdessen habe auch die Hilfe für Indien in diesem Jahr weitere Fortschritte gemacht. So sei im November die 2006 fest eingerichtete Zahnstation  im Blinden- und Gehörlosenheim  in Chennai um ein Röntgengerät erweitert worden. Der Verein Hilfe für Indien e.V. beschäftige hier neben einem indischen Zahnarzt nun zusätzlich einen Zahnarzthelfer. Die Patientenzahl habe sich mittlerweile verdreifacht und liege nun bei über 1000 Menschen pro Jahr.

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 Außerdem sei im November in der Stadt Tura im nordöstlichen Bundesstaat Megalaya eine weitere Zahnstation; mit Hilfe der Spenden, nach dem  Erfolgsrezept von Chennai eingerichtet worden. In einem durch die Bethany-Gesellschaft neu gebauten Ärztehaus stehen dem Verein dafür zwei Räume kostenlos zur Verfügung. „Der Zahnarztstuhl ist installiert, und unser Vereinsvorsitzender Christian Klages hat auch schon das zahnärztliche Material samt Instrumenten an Ort und Stelle gebracht“, erklärt der engagierte Zahnmediziner. „All diese Hilfe ist bitter nötig und muss fortgesetzt werden. Sie wäre aber undenkbar ohne die Altgold- und  Geldspenden, die der Verein Hilfe für Indien e.V. in Deutschland erhält“, bedankt sich Dr. Pineda.
Der Verein Hilfe für Indien hat bei der Kreissparkasse München (BLZ: 702 501 50) eine Spendenkonto mit der Nummer 28 2 82 eingerichtet. Spendenformulare können auch von der Internetseite des Vereins unter www.hilfe-fuer-indien.de heruntergeladen werden.

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